So bereiten Sie Ihre Immobilie für den Fototermin vor
8 Tipps für Immobilienverkäufer: So gelingen Fotos, die Ihre Immobilie ins beste Licht rücken

Einer der wichtigsten Schritte beim Verkauf Ihrer Immobilie ist, professionelle und ansprechende Fotos zu erstellen. Die Bilder sind eines der wichtigsten Marketinginstrumente des Immobilienmaklers und können entscheidend dafür sein, ob sich Interessenten für eine Besichtigung anmelden oder weiterklicken. Doch selbst der beste Immobilienfotograf ist auf die Gegebenheiten vor Ort angewiesen. Was können Sie also selbst tun, damit Ihre Immobilie auf den Fotos optimal zur Geltung kommt?
Hier sind acht einfache Tipps, mit denen Sie Ihren Immobilienfotografen dabei unterstützen können, das Beste aus Ihrer Immobilie herauszuholen!
1. Bei der Reinigung nicht schummeln
Das klingt vielleicht selbstverständlich, aber eine saubere und gepflegte Immobilie wirkt einladend – und genau das sieht man auch auf den Fotos. Achten Sie darauf, dass alle Oberflächen staubfrei sind, reinigen Sie die Böden gründlich und vergessen Sie nicht, die Fenster zu putzen. Am besten beauftragen Sie ein professionelles Reinigungsunternehmen mit einer gründlichen Reinigung am Tag vor dem Fototermin.
2. „Decluttering“: Weniger ist mehr
Die altbekannte Regel „Weniger ist mehr“ gilt ganz besonders bei der Präsentation einer Immobilie. Überlegen Sie, welche Möbel Sie vorübergehend entfernen können, um mehr freie Fläche zu schaffen, ohne dass der Raum leer wirkt.
So entstehen für den Immobilienfotografen zusätzliche Möglichkeiten, die Räume großzügiger wirken zu lassen und einen harmonischen Übergang zwischen den einzelnen Bereichen zu schaffen.
Auch bei der Dekoration gilt: Ein schönes Magazin auf dem Couchtisch, dekorative Kissen auf dem Sofa oder Kerzenhalter auf der Fensterbank können für eine wohnliche Atmosphäre sorgen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Räume nicht überladen wirken.
3. Sorgen Sie für eine neutrale Einrichtung
Mit Ihrem Immobilieninserat möchten Sie möglichst viele potenzielle Käufer ansprechen. Gleichzeitig sollen Interessenten die Möglichkeit haben, sich vorzustellen, wie sie selbst und ihre Möbel in der Immobilie leben könnten.
Versuchen Sie deshalb, die Einrichtung möglichst neutral zu halten. Entfernen Sie sehr ausgefallene Dekorationen und setzen Sie auf dezente, harmonische Farben. Persönliche Gegenstände wie Familienfotos oder Kinderzeichnungen sollten für das Fotoshooting ebenfalls aus dem Blickfeld verschwinden.
4. Lassen Sie möglichst viel Tageslicht herein
Ein häufiger Fehler vor einem Fototermin ist es, in der gesamten Immobilie sämtliche Lampen einzuschalten. Dabei möchte der Fotograf vor allem das natürliche Tageslicht nutzen und hervorheben.
Schalten Sie daher zunächst die Deckenbeleuchtung aus und öffnen Sie stattdessen alle Vorhänge und Jalousien. Kleine Lichtquellen wie Spots oder stimmungsvolle Beleuchtung, etwa Kerzen, können dagegen gerne eingeschaltet bleiben.
Ob zusätzliche Beleuchtung oder ein Blitz notwendig ist, kann der Fotograf selbst am besten beurteilen.
5. Die kleinen Details machen den Unterschied
Oft sind es die kleinen Dinge, die auf Fotos einen großen Unterschied machen. Wenn Sie keinen professionellen Homestager oder Stylisten engagiert haben, können Sie selbst mit wenigen Handgriffen für den letzten Schliff sorgen.
Stellen Sie beispielsweise frische Schnittblumen in Vasen, richten Sie die Sofakissen ordentlich her und achten Sie darauf, dass alle Betten ansprechend gemacht sind. Eine Schale mit frischem Obst auf dem Tisch kann ebenfalls für eine wohnliche Atmosphäre sorgen.
Aber auch hier gilt: Weniger ist mehr. Vermeiden Sie daher zu viel Dekoration und lassen Sie die Immobilie für sich selbst sprechen.
Hat Ihre Immobilie besondere Vorzüge – beispielsweise einen funktionierenden Kamin – können Sie diesen gerne vor dem Fototermin anzünden.
6. Alltagsgegenstände außer Sichtweite bringen
Machen Sie kurz vor dem Fototermin noch einen letzten Rundgang durch die Immobilie. Verstauen Sie Fernbedienungen, herumliegende Kabel, Küchenpapier, Toilettenbürste, Zahnpastatuben und ähnliche Alltagsgegenstände.
Solche Dinge lassen Räume schnell unruhig wirken und vermitteln den Eindruck, dass die Immobilie noch ganz normal bewohnt wird.
Denken Sie außerdem daran, dass potenzielle Käufer möglicherweise unter einer Tierallergie leiden. Verstauen Sie deshalb alle sichtbaren Spuren Ihrer Haustiere – etwa Futternäpfe, Spielzeug oder Leinen. Auch Kinderspielzeug sollte vor dem Fototermin weggeräumt werden.
7. Außenbereiche nicht vergessen
Wenn Sie ein Haus verkaufen, sollten Sie auch die Außenbereiche entsprechend vorbereiten. Mähen Sie den Rasen, entfernen Sie Unkraut und räumen Sie Fahrräder, Mülltonnen und ähnliche Gegenstände aus dem Sichtfeld.
Ein gepflegter Garten oder eine ansprechend gestaltete Terrasse kann für Kaufinteressenten ein echtes Plus sein – deshalb lohnt es sich, auch hier auf jedes Detail zu achten.
Dasselbe gilt für den Balkon: Machen Sie ihn gerne gemütlich und einladend, vermeiden Sie jedoch, ihn mit zu vielen Möbeln oder Dekorationen zu überladen.
8. Geben Sie dem Fotografen Raum zum Arbeiten
Bedenken Sie, dass der Fotograf nur eine begrenzte Zeit vor Ort hat. Nachdem Sie ihn begrüßt und kurz durch die Immobilie geführt haben, ist es hilfreich, wenn Sie für eine Weile außer Haus gehen, einen Spaziergang machen oder sich in einen anderen, abgelegenen Raum zurückziehen können.
So hat der Fotograf ausreichend Platz und Ruhe, um konzentriert zu arbeiten. Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Immobilienfotograf genau weiß, wie er Ihre Immobilie von ihrer besten Seite präsentieren kann.
Die Vorbereitung Ihrer Immobilie auf einen Fototermin erfordert vielleicht etwas Zeit und Aufwand. Doch diese Investition kann sich unmittelbar darauf auswirken, wie attraktiv Ihre Immobilie in der Vermarktung wahrgenommen wird.
Viel Erfolg beim Verkauf Ihrer Immobilie!
Kommentare